Ein Fan von Klasse

Text: Wolfgang Ziegler

Wie lässt sich die Funktionalität eines Content-Management-Systems darstellen? Am besten anhand eines neutralen Maßstabs, der sich in jedes System integrieren lässt und den Umgang mit Informationen verdeutlichen kann. „PI-Fan“ heißt ein Modell, das sich dafür als Referenz eignet.

Moderne Content-Management-Systeme (CMS) weisen standardmäßig eine Vielzahl von Funktionen auf, die die systemgebundenen Redaktionsprozesse unterstützen sollen. Doch stellt sich die Frage, worin sich die Systeme technisch und methodisch im Detail unterscheiden. Die Beantwortung fällt CMS-Interessierten mit Hilfe des PI-Fan mittlerweile leichter: eine Sammlung von Content-Modulen, die in jedes System implementiert werden kann und sich als freies Demonstrations- und Referenzmodell der jeweiligen CMS-Funktionen nutzen lässt. Mit Hilfe der zugrundeliegenden PI-Klassifikation wird dabei die Modularisierung und das Variantenmanagement in Theorie und Praxis transparent.

Organisatorische Basis vieler Auswahlprozesse von Content-Management-Systemen ist im deutschsprachigen Raum die tekom-Studie zu speziellen CMS. 2005 erstmals erschienen, liegt die Studie aktuell in der dritten Fassung vor [1]. ...