Wie Terminologiearbeit gelingt

Text: Petra Drewer Klaus-Dirk Schmitz

Terminologiearbeit sorgt für Verständlichkeit, Konsistenz und Effizienz. Für Unternehmen ist sie unverzichtbar, doch oft herrscht Unsicherheit über den richtigen Ansatz. Ein Modell mit neun Prozessphasen hilft weiter.

Inhaltsübersicht

Lesedauer: 06:57 Minuten

Dass Terminologiearbeit – im Unternehmenskontext meist als Terminologiemanagement bezeichnet – von zentraler Bedeutung ist, steht außer Frage. Dennoch herrscht in vielen Unternehmen Unsicherheit darüber, wie diese Aufgabe bewältigt werden soll. In unserem Artikel zeigen wir, wie ein Terminologieprojekt in der Praxis ablaufen kann, wie daraus langfristig tragfähige Prozesse entstehen und wie sich typische Fehler vermeiden lassen.

Je früher, desto besser: Terminologische Standardisierung sollte so früh wie möglich ansetzen, bestenfalls bereits während der Produktentwicklung. Wird Terminologie erst bei der Texterstellung oder gar im Übersetzungsprozess berücksichtigt, ist es in der Regel zu spät.

Je qualifizierter, desto besser: Die für das Terminologiemanagement verantwortlichen Personen benötigen eine fundierte Qualifikation – idealerweise basierend auf einer professionellen ...

Ein Mann und eine Frau klatschen sich ab.