Termbanken einrichten – aber richtig!

Text: Petra Drewer Klaus-Dirk Schmitz

Ohne eine sinnvoll strukturierte Termbank ist Terminologiemanagement kaum vorstellbar. Entscheidend sind dabei die Auswahl geeigneter Datenkategorien und ihre Modellierung in einer angemessenen Eintragsstruktur.

Inhaltsübersicht

Lesedauer: 06:33 Minuten

Auf dieser Grundlage lassen sich die benötigten Datentypen (Datenkategorien) bestimmen, die im System abgebildet werden sollen. Fehler in der Planungs- und Einrichtungsphase wirken sich später massiv aus. Ist die Datenbank einmal befüllt, können strukturelle Mängel nur mit großem Aufwand behoben werden. Zudem beeinträchtigen sie erheblich die Interoperabilität und erschweren den Datenaustausch mit anderen Systemen; dies vor allem beim Zusammenwirken von Terminologieverwaltung und KI-Anwendungen.

In diesem Artikel stellen wir die grundlegenden Prinzipien und Vorgaben bei der Konzeption und Einrichtung einer Termbank vor. Darüber hinausreichende Unterstützung bei der Planung und Umsetzung bieten Fachpublikationen wie Drewer/Schmitz (2017) oder der Best-Practices-Ordner des Deutschen Terminologie-Tags e. V. (DTT 2014). Auch nationale und internationale Grundsatznormen – insbesondere die ...

Terminologie und Technische Kommunikation.