Norm reduziert Übersetzungsrisiken

Text: Eva-Maria Tillmann

Das Übersetzen Technischer Dokumentation bei einem Dienstleister birgt Risiken, wenn zum Beispiel Anforderungen des Auftraggebers fehlen oder missverständlich sind. Die neue Norm DIN ISO 11669 zeigt, wie sich solche Risiken vermeiden lassen.

Inhaltsübersicht

Lesedauer: 10:51 Minuten

Doch genau wie eine Bestellung von „Essen und Trinken“ sehr viel Interpretationsspielraum bietet, kommen auch beim Übersetzen unterschiedlichste Anforderungen ins Spiel. Unklarheiten bei Übersetzungsanforderungen sind ein häufiger Grund für Rückfragen oder Missverständnisse, die dann wiederum zu Reklamationen und Nachbesserungsbedarf führen können. Um diesen entgegenzuwirken, lohnt sich also ein Blick darauf, wie Sie Ihre eigenen Anforderungen erkennen und klar formulieren können.

Was bedeutet Qualität?

Genau wie beim Essen ist auch bei Übersetzungen die Qualität entscheidend. Es gibt viele unterschiedliche Auffassungen von Übersetzungsqualität. Die Normung im Bereich Übersetzungsdienstleistungen orientiert sich an der Definition aus der Normenreihe zu Qualitätsmanagementsystemen. Dort ist Qualität als der „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale eines Objekts Anforderungen erfüllt“ ...

Eine Hand stoppt umfallende Holzteile.