Reparieren, ablösen oder wegwerfen?

Text: Philipp Tschöke

Nicht jede CMS-Entscheidung beginnt auf der grünen Wiese. Viele Unternehmen haben bereits ein System im Einsatz – und stehen trotzdem vor der Frage, was als Nächstes kommt.

Inhaltsübersicht

Lesedauer: 09:59 Minuten

Vor etwa zehn Jahren sahen viele CMS-Projekte in der Technischen Kommunikation ähnlich aus: Eine Technische Redaktion wollte strukturierter arbeiten, Inhalte wiederverwenden, Metadaten sauber pflegen und das passende System auswählen. In solchen Projekten ging es viel um Grundlagen. Wie soll die Modularisierung aussehen? Welche Metadaten werden benötigt? Welche Form der Wiederverwendung ist sinnvoll? Und natürlich: Welches System passt am besten?

Auch die Systemauswahl war häufig Grundlagenarbeit. Lastenhefte wurden detailliert ausgearbeitet, damit sich verschiedene Systeme möglichst objektiv vergleichen ließen. Bei den Projektpartnern handelte es sich oft um kleinere Redaktionen mit fünf bis zehn Redakteurinnen und Redakteuren. Vieles begann auf der grünen Wiese.

Heute ist die Situation eine andere. Der Markt hat sich konsolidiert, die großen Systeme haben sich angenähert, und viele ...

Drei Personen stehen rätselnd um einen Laptop.